Donnerstag, 7. Dezember 2017

Adventskalender mit süßen Mini-Wollknäuel

Dieses Jahr habe ich mir noch einen schönen Adventskalender gegönnt und zwar den von Opal. 




Beim Einkaufen im Internet entdeckt, konnte ich nicht mehr daran vorbei. Hinter jedem Türchen versteckt sich ein Mini-Wollknäuel von 15g mit einem weihnachtlich gestalteten Etikett. Ich finde das total süß.

Also überlegte ich, ob ich ihn mir schenken sollte. Ich bin nur keine Sockenstrickerin und ohne zu wissen, wie bunt das ganze wird und was ich daraus machen könnte, war ich mir nicht sicher, ob ich auch tatsächlich einen Nutzen davon haben würde, außer die Knäuel niedlich zu finden. Aber ich hatte Vertrauen in meinen Einfallsreichtum und der Kalender landete im Einkaufswagen.

Ich überlegte lange hin und her und da ich gerade meine Granny-Decke fertig gestellt hatte, dachte ich, 15 g ist doch bestimmt perfekt für genau einen Granny. 

So häkle ich jetzt aus jedem Knäuel einen Granny, umrande ihn mit einer neutralen beigen Farbe, denn ich rechne mit einer sehr bunten Mischung, und füge am Schluß alle Grannys zu einer Decke zusammen.




Das Muster habe ich mir selbst ausgedacht, wobei es da nicht viel auszutüfteln gab. Es ist recht schlicht, da die Wolle schon bunt genug ist. Ein paar Knubbel mussten trotzdem sein ... ich liebe Knubbel




Ich bin selbst schon ganz gespannt, wie das nachher aussieht. 7 Türchen sind erst auf und die Farben sind jetzt schon sehr abenteuerlich :).


Liebe Grüße
Sandra 




Dienstag, 5. Dezember 2017

Kuschelige Weihnachtskissen

Dieses Jahr habe ich es geschafft, bzw. schaffe es noch, wieder ein wenig neue Weihnachtdeko zu nähen. Begonnen habe ich mit dem aufwendigsten Projekt: XMAS-Kissen




Eigentlich gar nicht so schwer und zum Schluss dann doch etwas kniffelig.
Ausgeschnitten war alles schnell, das Paspelband schön mit Stylefix rutschsicher herumgelegt und das Zwischenstück angenäht. Hier habe ich gemerkt, dass ich noch manchmal recht unbedarft an eine Sache ran gehe. So habe ich mir keine Gedanken gemacht, wie ich denn nun das Paspelband schön zum Anfang und Abschluss bringe. Gut dass man hinterher noch einiges mit Nadel und Faden etwas in Form bringen kann. Da habe ich mich noch gefreut, dass ich die erste Seite ganz gut hinbekommen hatte ... aber dann stand ich da erstmal.




Ich hatte keinerlei Markierungen gemacht, wo die zweite Seite angesetzt werden musste, damit die Rückseite nicht verdreht wird. Einen entsprechenden Hinweis oder Tipp in der Anleitung fand ich auch nicht.

Also auf gut Glück pi mal Daumen angehalten, festgesteckt und festgenäht.




Beim S musste ich feststellen, dass ich das Paspelband auf die falsche Seite genäht hatte, da also noch mal von vorn.

Naja, ein bisschen schief sind sie geworden, was aber als Kissen nicht sonderlich auffällt. Dafür ist die Wendeöffnung 1A - geschlossen, darin bin ich inzwischen perfekt :).




Die Anleitung kommt aus einem Buch und ich stelle wieder fest, wie toll doch die Anleitungen von allen Bloggerinnen und Hobbynäherinnen im Vergleich zu den kurzgefassten, knappen Sätzen aus Büchern und Zeitschriften sind.




Jetzt thronen sie auf der Sofakante und verströmen Weihnachtsstimmung :).

Liebe Grüße
Sandra


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Dienstag, 28. November 2017

Tula Pink Pussy Cat

Beim Blogsurfing stach mir neulich eine aussergewöhnlich schöne Stoffkatze ins Auge:
Die Tula Pink Pussy Cat




Besonders gut gefiel mir ihre tolle Silhouette, die Form ihres Kopfes, wie sie steht, einfach der ganze Ausdruck ihrer Körperhaltung.




Schnell war die Anleitung gegoogelt, ihr findet sie bei Funky Friends Factory. Beim stolzen Preis von 12.99 $ musste ich dann doch erst mal kurz innehalten. Da wollte ich wirklich genau wissen, was ich bekomme und habe mir die Katze noch mal auf verschiedenen Blogs angeschaut und versucht, zugegeben, auch ähnliche günstigere Anleitungen zu finden.




Aber ich stellte fest, keine sieht auch nur annähernd aus wie die Pussy Cat, sie musste einfach ihr Geld wert sein.




Passend dazu habe ich kunterbunte FatQuarters aus der passenden Stoffreihe von Tula Pink Tabby Road besorgt. Ich dachte, wenn schon, denn schon. Begonnen habe ich mit der blaugrünen Variante.

Auf allen Blogs habe ich gelesen, dass diese Anleitung nichts für Anfänger ist und ich kann das nur bestätigen.




Gerade der Kopf ist durch das Zusammennähen der vielen gegensätzlichen Kurven sehr fummelig. So hat sich noch das ein oder andere Fältchen bei mir eingeschlichen. Manchmal habe ich es es noch mal auf gemacht und neu genäht, aber das war nicht immer eine Option, wenn der Stoff schon zu arg strapaziert war.




Und auch die Fußsohlen waren nicht so leicht, aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, denn ich freue mich, dass ich diese Herausforderung überhaupt gemeistert habe. Ausserdem ist man beim Nähen selber am pingeligsten. Wenn die Katze erst mal ein paar Tage rumgestanden hat, sieht man die kleinen Makel selber auch gar nicht mehr so ;).




Die Anleitung an sich ist recht kurz gehalten, aber es gibt ein tolles, sehr verständliches Foto-Tutorial, mit dem ich sehr gut zurecht gekommen bin.

Mein Fazit: Ich finde den Schnitt rundum gelungen und jeden Cent wert, denn er ist schon sehr detailliert und aufwendig.

Selbst von hinten sieht die Katze toll aus.




Die Pussy Cat hat eine beachtliche Größe. Hier mal ein Schnappschuss mit Lisa.




Auch Lisas Kratzbaum durfte mal ausprobiert werden.




Der Totenkopf ist übrigens ein Überbleibsel einer Halloween-Deko. Ich finde ihn aber dauerhaft passend, denn wenn Lisa in ihrer Hängematte liegt (sie bevorzugt das alte gammelige Ding im Vordergrund), wird Besuch beim Vorbeigehen gerne mal angefaucht, wahlweise mit oder ohne Pfotenhieb. Da passt das prima als Warnung ;).




Sie hat sogar wie Lisa einen kleinen Bauch ;)

Liebe Grüße
Sandra


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Dienstag, 21. November 2017

Meine Nuts about Squares Decke - es ist vollbracht!

Es war ein tolles Gefühl, als die letzte Masche gehäkelt und der letzte Faden vernäht war.




Zwischendurch war ich kurz davor, den Rand "abzukürzen", was auch nicht schlecht aussah. Gott sei Dank habe ich mich zusammengerissen ;), denn der Rand ist einfach zu schön, als ihn zu vereinfachen. Ich musste bei den letzten Runden auch immer ein bisschen mogeln, ich konnte mich einfach nicht durchringen ca. 1300 Maschen immer wieder durchzuzählen. Gut, wenn man da kein Perfektionist ist. Kleine Unregelmäßigkeiten machen schließlich das Unikat aus ;).




Die Decke ist mein bisher größtes Projekt und häkelte sich trotz der Masse sehr kurzweilig. Und am Schluß war es einfach nur die Anzahl der Maschen für die Umrandung, die mir das Gefühl gab, gar nicht mehr voranzukommen und mich ungeduldig werden ließ, weil das Ziel so nah war ;).




Den Terminplan des CALs habe ich so gar nicht halten können, da ich mich ja so gerne von anderen Dingen ablenken lasse. Trotzdem finde ich eine Erstellungsdauer von April bis November nicht ganz so schlecht.




Die Decke ist schön kuschelig und warm. Gehäkelt aus Scheepjes Wolle mit Nadel 4.0.




Verhäkelt habe ich sage und schreibe 34 Knäuel.




Die Decke ist ein Schwergewicht und wiegt stolze 1,7 Kilo.




Mein Dank geht an Esther und die vielen Designer der Grannys für dieses tolle und einmalige Projekt.




Ich kann die Decke nur jedem empfehlen, es machte mir unglaublich viel Spaß! Die Anleitung ist weiterhin kostenlos hier erhältlich.




Wer sich die Grannys noch mal genauer anschauen möchte, kann einfach das Label Decken anklicken. Dort habe ich im Entstehungsprozess eigentlich alle mal gezeigt.


Liebe Grüße
Sandra


verlinkt bei creadienstag und HoT

Dienstag, 14. November 2017

Katzensicheres Utensilo ;)



Da ich bei meiner Decke und bei meinem Schal Spirit of Life mit recht vielen verschiedenen Farben hantiere und ich immer gerne alles neben mir griffbereit habe, ist ein etwas größeres Körbchen stets in Reichweite.
Bisher habe ich dieses Körbchen benutzt, mit inzwischen mehreren Nachteilen.




Es fasst nicht wirklich viel, Lisa kann sich sehr gut einfach darüber oder halb drauf legen und haart mir rücksichtslos die Wolle voll und liegt es platt, geschweige denn, dass ich an diverse Sachen nicht mehr rankomme.




Und zum anderen mutiert es schnell zur Ramschablage, da keine Sortierungsmöglichkeit da ist.
Ich brauchte also was neues. Ein sehr viel höheres Utensilo, auf dem sich die Katze nicht drauf legen kann/will. Und mit Fächern für Ordnung.




So ein Utensilo ist ja schnell auch ohne Anleitung genäht und ich weiß gar nicht, warum ich nicht schon eher auf die Idee gekommen bin. Ein bisschen gequiltet ist es auch, indem ich beim Muster an einigen Stellen noch mal gerade Linien nachgenäht habe. Bei dem gröberen Gobelinstoff sieht man es aber nicht, ohne es zu wissen. Macht aber nichts.




Jetzt habe ich Fächer für den ganzen Kram, der auch immer griffbereit sein soll, wie Schere, Lineal mit Nadelmesser, Klipse, Markierer, usw.
Und eine Menge Wolle passt auch rein und bis jetzt hat Lisa auch noch nicht versucht, sich drauf zu legen. So muss das. :)




Liebe Grüße
Sandra


verlinkt bei creadienstag und HoT



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